Freitag, 28. August 2015

Adieu Damenbart!

Es gibt Dinge auf die ich liebend gern verzichten könnte, dazu gehört definitiv der Damenbart. Was er evolutionstechnisch für ne Bedeutung hat und warum ich mit zunehmendem Alter immer mehr wie Dschingis Khan aussehe, erschliesst sich mir wirklich nicht.
Fakt ist, aus den 2-3 mickrigen Haaren am Kinn sind locker 20-30 dunkle Borsten geworden und in den hellbraunen Flaum auf der Oberlippe könnte man sich gemütlich reinkuscheln, wenn ich ihn wild wuchern liesse.
Natürlich rücke ich dem Pelz an den Kragen: Ich hocke 2 mal pro Woche zupfend vorm Vergrößerungsspiegel, weil das, nach etlichen Enthaarungsmethoden, die für mich effektivste ist.

Ja, es ist zeitintensiv aber noch mehr stört mich, dass ich mich nie auf das was ich vorm Spiegel fabriziere, verlassen kann.

Als Beispiel: Ich zupfe mich vermeintlich haarfrei und stehe dann bei Neonlicht in einer Umkleidekabine und sehe so aus:


IMMER sind irgendwo noch Haare, von deren Existenz ich nix ahnte, da kann ich noch so sorgfältig gezupft haben. Ist das Licht anders, sei es im Rückspiegel vom Auto, auf öffentlichen Toiletten oder im Schminkspiegel unterwegs, ich sehe garantiert irgendwelche fetten Borsten und frage mich:WIE bitte konnte ich die übersehen??? Ich renne mit nem halben Dreitagebart durch die Gegend während ne halbe Stunde vorher da noch nix war?!

Einen ultimativen Tipp hatte jetzt eine Freundin, die sich dieses Teil bei Amazon bestellt hat. 


Was optisch auch als Gemüseschneider durchgehen könnte, hat sich für mich zu einem unentbehrlichen Haarenterfnungstool gemausert.

Das Prinzip ist einfach: Man rollt mit der Spirale über die entsprechenden Stellen, die Haare klemmen sich ein und werden so ausgezupft. Quasi ein manuelles Epiliergerät. Die Spirale ist auch so angebracht, dass sie sich problemlos den Gesichtskonturen anpasst.

Die Prozedur kann man wunderbar abends vorm Fernseher vollführen, ich brauche noch nichtmal nen Spiegel, denn man merkt am Ziepen ob man haarfrei ist oder nicht.

Ich könnte jetzt lügen und behaupten es ist völlig schmerzlos, ist es aber nicht. Es pietscht schon ziemlich, ist aber auszuhalten. In etwa vergleichbar mit nem Gesichtsepilierer.
Wenn ich en empfindlichen Tag habe, leg ich vorher nen Kühlakku auf die Oberlippe, dann ist es echt human.

Ich jedenfalls bin absolut begeistert, für knapp 15€ hab ich hier viel Effekt und muss mir keine Gedanken mehr machen, ob ich draussen im Tageslicht aussehe wie ein Werwolf.

Es gibt verschiedene Varianten dieser Tools, meiner nennt sich wohl Zwicky Smooth *klick*  , ihr könnt aber unter "Epiroller" diverse andere Modelle finden.  Wahrscheinlich kennt ihr den Vorgänger der Roller, die sogenannten Episticks, die nur aus einer Spirale bestehen und keine Rollfunktion haben. Die sind allerdings völlig anders und wesentlich umständlicher von der Handhabung.
Falls ihr  Interesse habt, dann schaut lieber nach dem Epiroller, er ist wesentlich simpler anzuwenden und meiner Meinung nach auch effektiver.
                                                                                                                                           

                                                                                                                                             *Affilate-Link









Mittwoch, 12. August 2015

Von Schweißausbrüchen und dämlichen Anti-Hitze-Tipps

Ich jammere eigentlich nie übers Wetter, da können's 20 Grad Minus sein oder 4 Wochen Dauerregen, aber jetzt, ja jetzt muss ich JAMMERN.
Ich bin bei diesen Temperaturen zu nix zu gebrauchen, mein Kopf ist matschig, ohne mich zu bewegen liege ich den ganzen Tag wie ein Rollbraten in meinem eigenen Saft und transpiriere vor mich hin.
Mein nächtliches Schlafpensum belief sich die letzten Tage auf knappe 3 Stunden, die ich aufgrund hervorragender Isolierung unseres Dachgeschosses (gestern Abend erfrischende 33Crad!)  im Wohnzimmer auf dem blanken Laminat verbracht habe...alles andere war nicht zu ertragen!

Entsprechend grantig und mit Rücken hieve ich mich morgens vom Boden auf, während 2 mosernde  Kinder plärrend die Treppe runtertrampeln, gefolgt von unserem dauerhechelnden Hund, der grundsätzlich bei Hitze den flotten Otto kriegt...es ist herrlich!

Eigentlich ist mein komplettes Umfeld am Jammern oder dauergereizt. Der Einzige der die Bullenhitze super findet ist mein Nachbar von gegenüber. Entweder liegt er von morgens bis abends in der prallen Sonne, mäht oder "trainiert" mit zwei 1,5 Literflaschen Wasser seinen Bizeps. Letzte Woche hat der Herr Nachbar sogar seinen Heimtrainer auf die Terrasse geschleift und sich in Profi-Rennradbekleidung, mit Helm und Sonnenbrille, einen abgestrampelt. Ich weiß echt nicht wie er das aushält, mir wird schon beim Zugucken anders...

Ich jedenfalls, habe mich in den letzten Wochen mal wieder nach dem ultimativen Abkühltipp gesehnt. Alle Jahre wieder graben sämtliche Medien ihre Anti-Hitze-Tipps aus und ich bin fassunglos, wie einfach es doch ist...also theoretisch und so!

Da hätten wir den epischsten aller Hitzetipps:Viel trinken! Mal ehrlich, wärt ihr drauf gekommen? Ich nicht, ich trinke ja grundsätzlich nie was wenn's warm ist. Da muss man aber schon ein ganz schlauer Fuchs sein um auf die Idee zu kommen, viel Wasser in sich reinzukippen, wenn einem der Schweiss vom Rücken in die Unterhose läuft !

Auch sehr hilfreich fand ich den Tipp, seine Kleidung der Wärme anzupassen und luftige Klamotten zu tragen. Hab ich gleich mal meine Ugg Boots und die Thermounterwäsche ausgezogen...war gleich viiiiel besser!

Interessant ist auch die Theorie auf schwere Speisen zu verzichten und stattdessen lieber auf frisches Obst und Gemüse zurückzugreifen. Besonders Hack und Geflügel sei aufgrund der Gefahr von Salmonellen nicht so optimal. War mir gar nicht bewusst als ich heute zum Mittagessen nen schönen Mettigel auf die Terrasse gestellt habe. Mh, den Rest wollte ich zwar später noch essen aber nach dem Tipp? Ich hol ihn mal eben rein....

Geholfen hat mir auch der Rat eines Online-Redakteurs, der behauptete man könne sich auch ganz prima in Badeseen, Freibädern oder Pools abkühlen. Hab meinen Freund gleich mal draussen mit dem Erdaushub beschäftigt. Bis unser neuer Pool fertig ist, bin ich erstmal ins Freibad. Es war so herrlich. Das Wasser war schon bissl warm, weil viele nackige Kleinkinder ihre Schwimmwindel verloren hatten :( Leider waren auch nur noch Stehplätze im Wasser vorhanden und als ein Rentner sich versehentlich an meinem Kopf statt des Beckenrands abgestossen hat, ging ich wieder raus. Aber der nasse, klebrige Schweiss meines übelriechenden, fremden Deckennachbarn hat dafür super gekühlt. Werde ich definitiv wieder machen, ein toller Tipp :)

Habt ihr eigentlich schon mal überlegt einen Ventilator aufzustellen? Nein? Ich auch nicht, bis ich es mit eigenen Augen gelesen habe. Da kommt so Luft raus und die ist erfrischend wenns warm ist. Eine tolle Idee, meine Zimmertemperatur ist um ganze 2 Grad gefallen!!!!

Mittags soll man übrigens, wie im südländischen Raum, am besten zwischen 12 und 15 Uhr eine Siesta halten. Ich hab zwar versucht meinem Chef zu erklären, warum ich nun jeden Tag 3 Stunden unterm Schreibtisch liege, hab aber die Vermutung, er hält nicht viel von dem Tipp :(

Der allerallerallerbeste Anti-Hitze-Tipp war jedoch folgender: An der Küste oder ab 2000 Höhenmeter auf der Zugspitze soll's auch bei Hitze angenehm temperiert sein. Wie ich das vergessen konnte weiss ich nicht, bin ich doch früher gerne mal in der Mittagspause auf die Zugspitze gekraxelt um etwas kühle Luft zu schnappen. Ja, manchmal kommt man auf die einfachsten Dinge nicht :)


Ähm, ja. Das sind also Deutschlands Hitzetipps. So originell, so nützlich und so innovativ! Ich frage mich was als nächstes kommt? Den Kopf in die Kühltheken bei Lidl stecken? Kurz zum Nordpol rüberlaufen? Sich etwa unter die "kalte" Dusche stellen? Oder, Gott bewahre, die Klimaanlage im Auto anmachen?
Mich würde wirklich interessieren wer Jahr für Jahr diese unschlagbaren Tipps in die Welt streut? Vielleicht die Igelgruppe von der St. Marien-Kita, eine andere Erklärung fällt mir nicht ein.

Blöderweise ist mir trotz dieser wahnsinnig tollen Tipps immer noch warm und ich pappe weiter vor mich hin. Ich stinke, habe Füsse wie aufgeblasen, meine Haare sehen dauerfettig aus und mein schwitziges Gesicht kriegt immer mehr Ähnlichkeit mit Hellboy! Ganz großes Kino, dass die nächsten Tage genauso bleiben wird!

Vielleicht hat jemand unter euch den ultimativen Tipp wie ich die kommende Woche überstehe ohne zu schmilzen, ich werd euch ewig dankbar sein ;)





Freitag, 13. Februar 2015

Gillette ProGlide Flexball Valentinstags-Gewinnspiel: Zeigt her euer #shavie!


*Dieser Beitrag wird unterstützt von Gillette (sponsored)


Ich denke jeder hat schonmal seinem Freund, Mann oder Vater belustigt beim Rasieren zugesehen. Die Grimassenschneiderei um jedes Haar zu erwischen, ist ähnlich amüsant anzuschauen wie das Mascara auftragen oder Kontaktlinsen einsetzen.

Ich sehe schon kommen, dass ich irgendwann selber mit Rasierschaum und Gesichtsgymnastik vorm Spiegel stehe, wenn mir im Alter noch mehr Haare am Kinn wachsen ;)

Durch den optimierten Bewegungswinkel des Gilette ProGlide Flexball soll mit den mimischen Entgleisungen aber nun Schluss sein. 



                     

Zeit für eine Hommage an die Rasiergymnastik, die wir feierlich mit einem Valentinsgewinnspiel begehen :)
Schnappt euch einfach euren Mann, Bruder, Gärtner oder wen auch immer und zeigt mir euer  #shavie Foto.

Zu Demonstrationszwecken hat sich mein selbstloser Freund zur Verfügung gestellt. Als kleinen Anreiz habe ich ihm eine Wagenladung Thai-Curry versprochen, nur mal so als Tipp ;)


Natürlich müsst ihr euch nicht umsonst in eine kompromittierende Pose werfen:

Zu gewinnen gibt es die Samsung NX Smart Mini, einen Gillette ProGlide Flexball oder wahlweise einen Venus Embrace Rasierer.



Wie könnt ihr teilnehmen?

Hat sich jemand zu einem Foto breitschlagen lassen, könnt ihr es auf Facebook, Twitter oder Instagram mit dem Hashtag #shavie posten. Wichtig ist, dass ihr das Foto zu mir verlinkt, damit ich es sehe und ihr in den Lostopf wandern könnt.

Teilnehmen kann jeder aus Deutschland, wer unter 18 ist braucht die Einverständnis seiner Eltern.
Ihr müsst damit einverstanden sein, dass eure Adresse zwecks Versand an die zuständige PR weitergeleitet wird.

Das Gewinnspiel läuft ab heute bis zum 18.2. um 24 Uhr, der Gewinner wird von mir angeschrieben.

Dann mal los :))



Donnerstag, 12. Februar 2015

L'oreal Dark Sides of Grey Kollektion


Ihr habt es bestimmt noch nicht mitbekommen, aber Shades of Grey wurde verfilmt! Jetzt isses raus! Die Katz ist aus dem Sack!


Zu diesem Anlass haben 8799220 schlaue Marketingfüchse sich überlegt, die Thematik aufzugreifen. International haben Baumärkte ihre Hanfseilbstände aufgestockt und wer Kabelbinder für handwerkliche Tätigkeiten sucht, wird sich zukünftig bei den SOG Merchandising Artikeln umgucken müssen.
Zu meinem Bedauern konnte ich bisher keine grauen Damenhygieneartikel entdecken....also echt, das geht aber besser!

Zurück zum eigentlichen Thema der Überschrift, der Dark Sides of Grey Nagellackkollektion von L'oreal.


Egal wie sie nun heisst, sie gefällt mir.
Neben Basislacken in weiß, grau, schwarz und taupe, enthält sie auch verschiedene Effektlacke.



Besonders interessant dürfte der Wax-Effekt 885 sein. Solo auf dem Nagelrad kann man lediglich die milchig weisse Textur erkennen. Sorry übrigens für die unterirdische Bildqualität, meine Kamera fokussiert nur noch wann sie will und ich musste zum Teil auf Handyfotos zurückgreifen. Aber besser als nichts!


Beim Wax-Lack habe ich mich mit mäßigem Erfolg, an einer Kombi mit dem schwarzen Lack versucht. Der war allerdings noch nicht genug durchgetrocknet und man kann sich vorstellen, dass das nix wurde. Ich habe einfach kein Talent für Nageldesigns :(
Wer gute Bilder des Wax Lacks sehen möchte und nicht mein Gewurschtel, der guckt sie sich bei The Beauty of Oz an und abonniert auch gleich ;)

Wie es mit den Lacken aussehen kann, könnt ihr euch *hier* auf dem Instagram Account von Beautyrella anschauen, die einen wirklich schönen Ombre Look gepinselt hat.

Vom Auftrag kann ich sagen, dass sich alle Lacke völlig problemlos auftragen liessen, zum Teil waren sogar die Effektlacke in einer Schicht völlig deckend.

Besonders toll finde ich den Spicy Effekt Lack 891, der solo richtig was hermacht und zudem total narrensicher aufzutragen ist. Da fragte mich doch glatt die Kassiererin bei DM was ich für einen Lack trage :P

Am Wenigsten kann ich mit dem 891 Topper anfangen, das ist einfach nicht meine Farbe, auch wenn er vielleicht in Kombi mit dem Metallic-Effekt Lack (893) nicht schlecht aussehen könnte.

Bei der 603, einem lila-taupe mit Schimmer, musste ich gleich an Paradoxal denken. Aufgetragen verliert sich der Schimmer wieder etwas, nichtsdestotrotz der Farbton, den ich vermutlich am Häufigsten tragen werde.


Alles in allem, finde ich die Kollektion gelungen. Schwarz und weiß hätte ich nicht gebraucht, aber als Basis für Effekte gehören sie nunmal dazu.


Gefallen euch die Lacke oder geht ihr schon aus Prinzip der Shades Hysterie aus dem Weg? ;)

*PR-Sample

Montag, 9. Februar 2015

Pantene Pro-V Anti-Haarverlust Serie + Tipps gegen brüchiges Haar


In meiner Friseurzeit gab es täglich mindestens einen Kunden, der sich über Haarausfall beschwert hat.
Oft war dem auch so, aber mindestens genauso oft handelte es sich bei den vielen Haaren in der Bürste nicht um Haarausfall, sondern um Haarbruch.
Das erkennt man recht einfach daran, dass dass Haar nicht mit der Wurzel ausgefallen ist, es ist lediglich "abgebrochen".

Die Ursache ist meist, dass das Haar durch Fönen, Stylen oder chemische Behandlungen  geschädigt ist. Aber es kann auch durchaus sein, dass Haare durch Mangelerscheinungen, falsche Ernährung oder Medikamente, trocken und brüchig werden.

Bei manchen ist es einfach eine genetische Veranlagung, gerade bei Naturlocken ist das recht häufig der Fall.

Haare sind normalerweise unglaublich belastbar. Sind sie gesund, hat ein Pferdeschwanz in etwa die Zugkraft von 7-8 Tonnen.
Sind Faser-und Schuppenschicht dagegen geschädigt, verliert das Haar diese Belastbarkeit, wird  trocken und kann bei Beanspruchung schneller brechen.

Dann bleiben meistens nur zwei Optionen, abschneiden oder pflegen und so versuchen, genügend Feuchtigkeit ins Haar zu bringen.


Bei Letzerem soll die Systempflege von Pantene Pro-V Anti Haarverlust (Shampoo, Pflegespülung und 1x wöchentlich eine Intensivkur) helfen.



Ich hatte mir schon vor der Kooperation mit Pantene, die Produkte (bis auf das Shampoo) selbst gekauft. Empfehlenswert finde ich die 2 Minuten-Kur. Meine extrem trockenen Spitzen sind nach der Anwendung richtig seidig und glänzen, auch ohne dass ich zusätzlich ein Öl oder Spitzenfluid benutzen muss.
Besonders gut gefallen hat mir aber das Haar-Kräftigungstonic. Es soll vor Stylingschäden schützen, gibt aber trotzdem Fülle. Das Haar fühlt sich einfach "nach mehr" an und es fällt zb. nach Benutzen der Kur, die doch sehr weich macht, nicht platt zusammen.

Der Pantene Pro-V Haarexperte Sacha Schütte hat hier noch einige Tipps zusammengestellt und erklärt, worauf man bei der Verwendung von Stylingtools bzw. Bürsten achten sollte.
 

 Systempflege:

- Genau wie bei vielen anderen Dingen gilt auch bei Haarbruch: Vorbeugen ist besser als  Heilen.
Daher empfehle ich neben einer Systempflege mit Shampoo, Pflegespülung und wöchentlich einer Intensivkur, täglich eine Leave-In Pflege für einen aktiven Schutz gegen unerwünschten Haarbruch. Sie pflegt die Haare nicht nur intensiv, sondern umhüllt sie zusätzlich mit schützenden Stoffen und schirmt so äußere Einflüsse ab.

- Pflegespülungen wirken zwar auf den ersten Blick unspektakulär, aber sorgen für Glanz, Kämmbarkeit und Geschmeidigkeit – vorausgesetzt sie werden konsequent nach jeder Haarwäsche angewendet. Sie können den natürlichen Schutzmantel der Haare wiederherstellen und sorgen für einen ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt.

-Wer sich sichtbar gesundes Haar voller Glanz wünscht, sollte sich einmal in der Woche die Zeit für eine Intensivkur nehmen. Durch neue Technologien müssen Intensivkuren heute auch nicht mehr 20 Minuten im Haar bleiben – nach nur ein bis zwei Minuten Einwirkzeit können sie ohne Pflegeeinbußen wieder ausgespült werden.

- Einmal in der Woche sollte man seinen Haaren eine Auszeit gönnen. Einfach nach dem Waschen eine Intensivkur verwenden und die Haare anschließend weder föhnen noch stylen, sondern an der Luft trocknen lassen. Die Haare werden sich mit Glanz und Geschmeidigkeit bedanken.

- Die richtige Haarpflege fängt beim Waschen an. Da auch Rückstände von Shampoo das Haar beschweren können, sollten die Haare immer ganz gründlich ausgespült werden – mindestens doppelt so lange wie shampooniert wurde.

 - Nasses Haar ist besonders empfindlich, da die Schuppenschicht durch das Waschen aufquillt. Deshalb rate ich, überschüssiges Wasser nach der Haarwäsche mit beiden Händen oder einem Handtuch vorsichtig aus den Haaren zu drücken. Auf keinen Fall sollte man sein Haar „auswringen“ oder zu stark frottieren.

Bürsten und Kämmen

Der Mythos von 100 Bürstenstrichen für glänzendes Haar bleibt bis heute bestehen. Dabei kann
übermäßiges Bürsten mit den falschen Produkten Haarschäden verursachen und das Haar stumpf
und spröde werden lassen – was letztlich auch zu Haarbruch führen kann. Sacha Schütte verrät,
welche Bürste wofür geeignet ist und worauf man besonders beim Einsatz von Bürsten und
Kämmen achten sollte.
                             



Paddle Brushes haben normalerweise Borsten aus Kunststoff (gibt es aber auch aus Holz). Dadurch gleiten sie leicht durchs Haar und eignen sich auch aufgrund ihrer großen Oberfläche gut zum Trockenföhnen und Glätten der Haare.   
   

Um Styling Rückstände auszubürsten oder um das Haar vor dem Waschen, vor dem Schlafen gehen oder einfach zwischendurch zu bürsten, eigenen sich Bürsten mit einer Mischung aus Natur- und Kunststoffborsten ideal.

Wenn das Haar nass ist, ist es besonders empfindlich und kann leicht überdehnt werden und in der Folge auch brechen. Daher nach der Haarwäsche möglichst einen grobzinkigen, nahtlosen Kamm verwenden und das Haar damit vorsichtig „entwirren“. Kämme aus Naturmaterialien wie Horn oder auch Silikonkämme sind hierfür ideal geeignet.

Toupieren ist eine gute Möglichkeit, um mehr Volumen in die Frisur zu bringen, allerdings kann dies die Haare ganz schön belasten. Daher sollte immer eine spezielle Toupierbürste mit Naturborsten verwendet werden, da diese viel schonender ist als ein Kamm. Hierbei immer nur in eine Richtung – zum Ansatz hin – bürsten.


Die Rundbürste ist ein Stylinghelfer, der beim Föhnen Volumen ins Haar bringt. Am besten eine Rundbürste mit Naturborsten verwenden, die greifen im Haar besser und geben dem Haar Glanz.




*Dieser Beitrag wurde unterstützt von Pantene Pro-V!